Meine Geschichte


Ich bin 34, lebe mit meinem Mann und Sohn in Nürnberg und bin als Grundschullehrerin, Elternberaterin und Autorin tätig. Doch bis dahin war es ein spannender, manchmal holpriger Weg: In der Grundschule war ich die klassische 1er-Schülerin, immer unter Strom und mit viel Leistungsdruck im Gepäck. Ab der 7. Klasse wurde es plötzlich zäher. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich mein Potenzial nicht richtig entfalten kann. Auch im Studium gab es zwei Seiten: Manche Themen haben mich so gepackt, dass ich im Hyperfokus alles um mich herum vergessen habe – andere Dinge wollten einfach nicht in meinen Kopf, egal wie sehr ich mich bemüht habe. Das hat mich oft verunsichert. Zeitgleich mit dem Studium traten erstmal heftigste Rückenschmerzen auf. Einen Bandscheibenvorfall, unzählige Physiotherapien, Arztbesuche und viele Tränen später, bin ich schmerzfrei. Seit meiner ADHS-Diagnose 2025 weiß ich endlich: Ich bin weder faul noch unmotiviert. Mein Gehirn funktioniert einfach anders. Diese Erkenntnis hat alles verändert und hilft mir heute dabei, dich und deine Familie mit viel Verständnis und echtem Insider-Wissen zu begleiten.

Daran arbeite ich gerade selbst
Lange Zeit war Perfektionismus mein wichtigster Schutz und meine Art, vieles zu kompensieren. Heute lerne ich Schritt für Schritt, diesen Druck loszulassen, um langfristig gesund zu bleiben. Du kennst das? Dann lass uns das gemeinsam angehen.

Expertise & Vertrauen
Ich spüre den täglichen Wirbelsturm aus Gefühlen und Chaos als neurodivergente Mama und Pädagogin selbst ganz intensiv. Um euch noch besser zu verstehen, bilde ich mich intensiv weiter, weshalb ich derzeit leider keine persönlichen Beratungen anbieten kann. Dennoch möchte ich mein Herzenswissen und meine Erfahrungen hier mit dir teilen. Lass uns gemeinsam nach kleinen Lichtblicken im Trubel suchen, damit in deinem Familienleben wieder ganz viel Herzlichkeit und Leichtigkeit einziehen darf.

Elternberater/in bei ADHS (IFLW)

Was ihr mir schreibt
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Gut genug statt perfekt - Machst du mit?
Wie Perfektionismus mich immer wieder in den Burnout getrieben hat
Lange Zeit war mein Leben eine endlose Jagd nach dem „Mehr“. Als Lehrerin, Mutter und einfach als Mensch hatte ich den Anspruch, in jeder Rolle 110 Prozent zu geben. Doch egal, wie viel ich leistete, es fühlte sich nie nach genug an. Diese ständige Unzufriedenheit und der Druck, keine Fehler machen zu dürfen, zehrten mich langsam aus. Mein Körper sendete Signale, die ich viel zu lange ignorierte: ständige Erschöpfung, Kopfschmerzen und ein Gedankenkarussell, das niemals stillstand. Erst als der Burnout mich zum Stillstand zwang, begriff ich, dass Perfektionismus kein Gütesiegel ist, sondern eine Falle, die mir die Freude am Sein raubte.

Ich stehe noch am Anfang
Ehrlich gesagt: Ich habe keine fertigen Lösungen. Ich stehe selbst noch mitten in diesem Prozess und lerne jeden Tag neu, wo meine Grenzen liegen, wie ich echte Pausen mache und wie ich das Gefühl von „gut genug“ aushalte, ohne direkt wieder in alten Mustern zu landen. Ich teile hier, was mir auf dieser Reise hilft – nicht als die perfekte Expertin, die alles im Griff hat, sondern als Mensch mit ADHS, der seinen eigenen Weg zwischen Kopfgewitter und Alltag finden muss.
Begleite mich auf diesem Weg
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Ich lade dich ein, Teil meiner Community zu werden – egal ob über meinen Newsletter, auf Instagram oder bei zukünftigen Angeboten. Hier teilen wir nicht nur Wissen, sondern auch die kleinen und großen Hürden unseres Alltags.
Mein Fokus liegt dabei immer auf echter Entlastung, tiefem Verständnis und einer ehrlichen Verbindung von Mensch zu Mensch. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem „gut genug“ endlich genug sein darf.
Hier geht's zu meinem Instagram-Highlight "Gut genug".
Schau gerne mal rein.